Kleine Geschichte der russischen Fenster- und Balkonstürze (Teil 1: 2014-2020)

Die meisten Unfälle passieren ja bekanntlich in den eigenen vier Wänden. Und laut einer Studie aus 2016 entfallen rund 80 Prozent aller solch tragischer Ereignisse mit tödlichem Ausgang auf Stürze – typischerweise aus Fenstern oder von Balkonen. Klassische Risikofaktoren sind hierbei offenbar Alter, chronische Krankheiten, geringer sozialer Status. Verschärft wird das Sturzrisiko offenbar auch dadurch, dass man Funktionären des Kreml-Regimes irgendwie in die Quere kommt. Hier einige Beispiele aus jüngerer Zeit: Scot YOUNG (8. Dezember 2014, 4. Stock, Fenster, Marylebone,

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Vadim Krasikov: Warum ballerte der Tiergarten-Killer mit einer Glock 26?

In einigen Punkten passt der Mord in Berlin an Zelimkhan Khangoshvili ja irgendwie zur Serie von GRU- und FSB-Auslandsaktivitäten der vergangenen Jahre (Stichwort: Sergei Skripal); nicht zuletzt in technischer Hinsicht gibt es aber einige vielleicht entscheidende Unterschiede. Hierzu ein paar Überlegungen, die vor allem mit dem Tatmittel, einer Pistole vom Typ Glock 26 zu tun haben. 1. Man könnte ja fast schon daran glauben, Vadim Krasikov alias Vadim Sokolov hätte das Attentat mit der offiziellen Dienstwaffe seiner zuständigen Spezialeinheit durchgeführt.

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