Fake Science: Erfinden KI-Tools wissenschaftliche Quellen und Zitate?

Fake Science: Erfinden KI-Tools wissenschaftliche Quellen und Zitate?

„Sprachmodelle sind keine Suchmaschinen oder Datenbanken. Sie berechnen das statistisch wahrscheinlichste nächste Wort. Sie wissen, wie eine wissenschaftliche Quelle aussieht (…) und bauen eine grammatikalisch und thematisch perfekte Attrappe.“ – so lautet ein Teil des Outputs von Google Gemini auf die Frage „Gibt es Fälle, in denen KI wissenschaftliche Quellen erfunden hat?“. Wie akut das Problem „halluzinierter“ wissenschaftlicher Quellen ist, zeigt eine im Juli dieses Jahres auf arxiv.org veröffentlichte Studie von Forschern aus New Mexico, USA, mit dem Titel „The

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"Verschwindende" Polymorphe

Das Phänomen „disappearing polymorphs“: wie viel Geheimnis bleibt?

Es ist ein Alptraum für jedes Pharmaunternehmen: Ein Medikament, das jahrelang für Milliardenumsätze gesorgt hat, verliert plötzlich drastisch an Wirksamkeit und muss schließlich sogar vom Markt genommen werden – obwohl an den Herstellungsverfahren, Inhaltsstoffen und äußeren Faktoren überhaupt nichts verändert wurde. Wohl prominentestes Beispiel ist das HIV-Medikament Ritonavir, das ab 1996 von Abbott Laboratories unter der Handelsmarke Norvir™ vertrieben wurde (Link). In den ersten Jahren nach Markteinführung hochwirksam, verlängerte der als Kapsel eingenommene sogenannte Protease-Inhibitor die Lebenserwartung infizierter Patienten signifikant

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Russland Balkonstürze

Kleine Geschichte der russischen Fenster- und Balkonstürze (Teil 2: 2021-2022)

Mittlerweile haben sich ja in Sachen „russische Fenster- und Balkonstürze“ schon wieder so viele neue Fälle angesammelt, dass es für einen Teil 2 und 3 (!) unserer Serie mehr als ausreicht. Deswegen kommen heute auf einen Schlag sechs neue Episoden für die Jahre 2021 und 2022, sortiert in chronologischer Reihenfolge. Teil 3 folgt in Kürze. Kirill Alexeyevich ZHALO (19. Oktober 2021, 3. Stock, Fenster, Berlin, verstorben) War es Selbstmord, als Kirill Zhalo an diesem frühen Morgen im Herbst 2021 aus dem

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Jetzt als Modell: Kosmologische Vorzugsachsen (CMBR-Pole u.a.)

Wir hatten ja vor einiger Zeit schon mal einen kurzen Post zur Axis of Evil und den Achsen und Polen geschrieben, die sich in der kosmischen Hintergrundstrahlung (CMBR) erkennen lassen und ungefähr mit der Ausrichtung der Ekliptik im galaktischen Koordinatensystem übereinstimmen bzw. in einem relativ engen Winkel orientiert sind. Hier der Link. Nach einigen weiterführenden Recherchen zu diesem Thema hat sich herausgestellt, dass es nicht nur zu den CMBR-Polen, sondern auch zu anderen Achsen im Universum, die unter anderem die

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Fensterstürze in Russland

Kleine Geschichte der russischen Fenster- und Balkonstürze (Teil 1: 2014-2020)

Die meisten Unfälle passieren ja bekanntlich in den eigenen vier Wänden. Und laut einer Studie aus 2016 entfallen rund 80 Prozent aller solch tragischer Ereignisse mit tödlichem Ausgang auf Stürze – typischerweise aus Fenstern oder von Balkonen. Klassische Risikofaktoren sind hierbei offenbar Alter, chronische Krankheiten, geringer sozialer Status. Verschärft wird das Sturzrisiko offenbar auch dadurch, dass man Funktionären des Kreml-Regimes irgendwie in die Quere kommt. Hier einige Beispiele aus jüngerer Zeit: Scot YOUNG (8. Dezember 2014, 4. Stock, Fenster, Marylebone,

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Jennifer Fairgate im Crown Plaza Hotel in Oslo

Jennifer Fairgate oder Jean-Yves Fagède?

Kleine Buchstabenspielerei zum Fall der sogenannten Plaza-Frau, 1995. Die Merkwürdigkeiten fangen ja bereits bei den Vor- und Nachnamen an, auf welche die mysteriöse Anruferin im Mai das Hotelzimmer in Oslo gebucht hatte. Der Rezeptionist notierte während oder nach dem Telefonat bekanntlich Jennifer Fairgate und vermerkte als zweiten Gast einen Lois mit gleichem Nachnamen. Zumindest das zweite Telefonat – bei dem der zweite Gast nachgemeldet wurde – führte man offenbar auf Deutsch (Quelle) – das erste auf Englisch? Sowenig die Details

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Der grausame Vierfachmord an der Miyazawa-Familie in Tokio (Japan)

Vierfachmord in Setagaya (2000): Täter kein Skater, sondern Baseball-Fan?

20 Jahre intensive Ermittlungen, doch noch immer ist die Täterschaft im „Fall Miyazawa“, dem Vierfachmord an einer japanischen Familie im Tokioter Stadtteil Setagaya, ungeklärt. Zu den leitenden Hypothesen der japanischen Ermittler gehört ja unterem die Annahme, dass der Täter der lokalen Tokioter „Skater-Szene“ angehört haben könnte. Dafür gibt es aufgrund der am Tatort zurückgelassenen Kleidung, der unmittelbaren räumlichen Nähe des beliebten Sochigaya-Parks und belegbaren Streitereien zwischen Familienoberhaupt Mikio Miyazawa und Mitgliedern ebendieser Szene ja auch einige nachvollziehbare Gründe. Was aber

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