Schleuse Offenbach, in der Golden Hour …

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Herr Peng, Fundstücke #9

Die Schleuse Offenbach ist ein echtes Peng-O-Rama. Fortsetzung folgt.

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Mit was bombt eigentlich die Admiral Kusnezow?

Werden von Bord des russischen Flugzeugträgers Admiral Kusnezow (oder engl. Admiral Kuznetsov) überhaupt Luft-Boden-Angriffe auf Ziele in Syrien geflogen? Oder beschränkt sich der aktuelle Einsatz – zumindest weitgehend – auf Aufklärungsmissionen und Selbstschutz des Flottenverbands (also das, was man im NATO-Jargon Combat Air Patrol nennt)? Wer sich die offiziellen Video-Reportagen von RT oder TACC aus jüngster Zeit anschaut, sieht jedenfalls unter den Tragflächen der startenden bzw. für den Einsatz auf dem Deck geparkten Suchoi-33 und MiG-29 fast nur nur Luft-Luft-Raketen der Typen AA-10 Alamo und und AA-II Archer hängen – eine Tatsache, die unter anderem auch den Beobachtern des US-Magazins Popular Mechanics mittlerweile aufgefallen ist (aktueller Artikel hier). Was eigentlich Anlass für die Frage wäre: Warum die Hysterie in den westlichen Medien um die Verlegung des einzigen russischen Trägers ins Mittelmeer, wenn der „Admiral“ sich an direkten Kampfeinsätzen gegen Rebellen nicht – oder jedenfalls kaum – beteiligt? Continue reading

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Der Fall „Isdal Woman“ – der Notizbuch-Code und offene Fragen

Quelle: Wikipedia (https://en.wikipedia.org/wiki/Isdal_Woman)

Endlich steht der Original-Code der sogenannten Isdal Woman als unveränderter Scan zur Verfügung – gedankt sei dem norwegischen Online-Magazin NRK, das den ganzen Fall seit diesem Jahr im Rahmen eines spannend klingenden Rechercheprojekts neu aufrollen (und hoffentlich mittels einer bereits gestarteten DNA-Untersuchung lösen) will. Daher an dieser Stelle einige kurze Anmerkungen, spontane Ideen und offene Fragen zu den spärlichen schriftlichen Hinterlassenschaften der mysteriösen Isdal-Frau.

1. Code ohne Codierung? Man kann sich in der Tat fragen, ob die in den Koffern gefundenen Aufzeichnungen strenggenommen überhaupt als Code gelten können – denn es gibt ja eigentlich keine Verschlüsselung, die den „Klartext“ in eine chiffrierte, ggf. umständlich zu entschlüsselnde Zahlen-Buchstaben-Folge überträgt. Wenn in den Notizen zum Beispiel der Buchstabe B angegeben wird, steht dieser bloß für eine Stadt, deren Name mit B beginnt – eben das norwegische Bergen; steht hier die Zahl 18, steht diese für den 18. eines Monats (in diesem Fall für den 18. November 1970, das letzte vermerkte Datum). Wir haben es hier also vermutlich in erster Linie mit einem persönlichen System von Abkürzungen zu tun, das mit etwas Intuition relativ leicht durchschaut werden kann – weswegen die Ermittler den lediglich eine halbe Seite füllenden „Code“ ja auch nach wenigen Tagen bereits lesen und als Protokoll der Reiseaktivitäten interpretieren konnten. Continue reading

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Ostsee, Küste und Hinterland

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Al-Assad und die Fassbomben – warum der Hype?

Es ist ja gut und richtig dass über den Scheißkrieg in Syrien/Irak und die dort pervertierenden Formen der Kriegsführung so intensiv und kritisch in den Medien berichtet wird. Aber bitte mit Sachverstand. Daher einige Bemerkungen und Einsprüche zum Aufreger-Thema Nummer 1: Baschar al-Assad und seine berüchtigten „Fassbomben“.

1. Konventionelle Bomben vs. Fassbomben. Die unmittelbare Wirkungsweise klassischer freifallender (oder eben auch moderner gelenkter) Spreng- und Splitterbomben wie sie seit dem 1. Weltkrieg bis zum aktuellen Bürgerkrieg in Syrien/Irak weltweit eingesetzt werden lässt sich mit einer einfachen Definition ungefähr so beschreiben: Metallfragmente unterschiedlicher Größe und Form werden nach der Detonation der Bombe am Boden (oder in Bodennähe) konzentrisch in alle Richtungen geschleudert; eine starke Druckwelle breitet sich übertragen durch die umgebende Luft mehr oder weniger gleichzeitig ebenso konzentrisch im Zielgebiet aus – gemeinsam bewirken beide Effekte die Schäden an Kriegsgerät, Befestigungen, Gebäuden usw. und führen die tödlichen Folgen für die im Wirkungsradius befindlichen Soldaten – oder natürlich auch Zivilisten – herbei. Betrachtet man also die rein technische Wirkung am Ziel, so trifft diese für konventionelle militärische Kampfmittel geltende Definition sehr weitgehend auch auf die sogenannten Fassbomben zu: Umher geschleuderte Metallteile (bzw. gesammelter Metallschrott) einerseits, eine mehr oder weniger massive Druckwelle andererseits. Das klingt manch einem Beobachter vielleicht zu nüchtern und unsentimental, ist aber objektiv einfach korrekt – jedenfalls sofern den Fassbomben bzw. deren Sprengsatz keine weiteren Zusatzstoffe wie brennbare Substanzen (Benzin o.ä.) oder die teils berichteten Chlorgase beigemischt werden. Ein relevanter technischer Unterschied wäre allein der, dass bei Fassbomben wegen ihrer zumeist wohl relativ dünnen Außenhaut (das gewalzte Metallblech des Fasses oder Metallrohrs bzw. was auch immer hier Verwendung findet) die zerstörerischen Effekte der gleichmäßigeren Druckwelle gegenüber der Splitterwirkung überproportional hoch sind – und die barrel bombs somit in ihrer Wirkung vielleicht der klassischen Luftmine ähnlicher sein könnten als der militärischen Sprengbombe. Fazit bis hierher: Moralische oder völkerrechtliche Einwände gegen einen Einsatz solcher improvisierter Bomben durch die Luftwaffe des Baschar al-Assad lassen sich jedenfalls aus Sicht eines Nicht-Experten nicht auf Basis der technischen Eigenschaften dieses Kampfmittels begründen. Continue reading

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Nacht über der unbekannten Stadt

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Herr Peng, Fundstücke #8

Marienstraße, Offenbach; Haustür neben Café Olymp. Sieht aus wie mit Pinsel gemalt – interessant! Bild zwo mit den Plakaten: Bus-Bahnhof Offenbach, Bismarckstraße; Ecke neben dem Tunnel.

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Medienschelte: Geht AfD-Kritik auch intelligent?

Einige Journalisten wären besser beraten wenn sie sich ihren Frust und ihre Irritation über die Wahlerfolge der AfD weniger deutlich anmerken ließen. Wo bleiben Humor und Selbstdistanz?

Ein Beispiel dafür, wie schlechter, wenngleich vielleicht gut gemeinter Journalismus aussieht, lieferte DER SPIEGEL mit seiner berüchtigten Titelstory „Die Hassprediger“ (06/2016). Das sechsköpfige Redakteursteam schaffte es, auf zehn Textseiten gleich elfmal das überhaupt ziemlich gehypte AfD-fordert-Schießbefehl-gegen-Flüchtlinge-Thema mittels variierender Schlagworte bzw. in wandelnden Formulierungen unterzubringen:

„… Schüsse an der Grenze … auf Frauen und Kinder geschossen … Massenerschießungen … nicht geschossen (Seite 13) … Schießbefehle … Schusswaffen (Seite 14) … Schusswaffengebrauch … Waffengewalt (Seite 15) … Schusswaffen (Seite 16) … schießen … Schusswaffengerede (Seite 18) …“ Continue reading

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Der Fall Josef Klatzka und seine Merkwürdigkeiten

Die auffälligste Besonderheit des Falls Josef Klatzka ist die Diskrepanz zwischen der Kaltschnäuzigkeit und Professionalität der Täter und der – soweit die Hintergründe bekannt sind – relativen Bedeutungslosigkeit des Mordopfers wie auch des geraubten Vermögens. Einige mögliche Denkanstöße und offene Fragen im Überblick:

1. Der Vertrauensfaktor. Rund zwei Stunden hielt sich nach den Informationen aus Aktenzeichen XY der mutmaßliche (Mit-)Täter mit dem Alias „Heinz Schastock“ (vielleicht auch „Szastok“?) am Abend des 4. April 1970 in der Herforder Wohnung Klatzkas auf, wobei die Männer die Details der geplanten Reise miteinander besprochen haben sollen (zwei Stunden lang – und was sonst noch?). Eine sehr lange Zeit, die der ebenfalls anwesenden Frau Klatzka reichlich Gelegenheit gegeben haben muss, sich Aussehen, Gewohnheiten, Dialekt sowie weitere persönliche Merkmale des Verdächtigen einzuprägen – und diese später dann den polizeilichen Ermittlern berichten zu können. (Und auch am frühen Morgen des 6. April unmittelbar vor der Abreise saß die Dreierrunde so weit wir wissen erneut – diesmal frühstückend – am Tisch zusammen.) Welche Schlüsse können aus der langen Anwesenheit des angeblichen Staubsaugervertreters in der Wohnung in Herford gezogen werden – hat sich ein die Mordtat planender Schastock hier fahrlässig verhalten und unnötig Spuren bzw. Zeugen hinterlassen? Continue reading

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