Vadim Krasikov: Warum ballerte der Tiergarten-Killer mit einer Glock 26?

In einigen Punkten passt der Mord in Berlin an Zelimkhan Khangoshvili ja irgendwie zur Serie von GRU- und FSB-Auslandsaktivitäten der vergangenen Jahre (Stichwort: Sergei Skripal); nicht zuletzt in technischer Hinsicht gibt es aber einige vielleicht entscheidende Unterschiede. Hierzu ein paar Überlegungen, die vor allem mit dem Tatmittel, einer Pistole vom Typ Glock 26 zu tun haben. 1. Man könnte ja fast schon daran glauben, Vadim Krasikov alias Vadim Sokolov hätte das Attentat mit der offiziellen Dienstwaffe seiner zuständigen Spezialeinheit durchgeführt. Hierzu muss man wissen, dass der russische Staat in den Jahren 2008 bis 2012 für rund 478.000 Rubel (damals umgerechnet ca. 12.000 Euro) vermutlich etwa zwei Dutzend Exemplare der sogenannten Subcompact-Pistole Glock 26 beschafft hatte. Der Waffendeal zwischen dem Kreml

Weiterlesen

Sowas macht doch ein Putin nicht: Kleine alternative Presseschau zum Skripal-Giftanschlag in Salisbury

Es dürfte ja kaum einen der erfahreneren Beobachter überrascht haben, wie leidenschaftlich pseudokritisch die Putin-Fanszene auch hierzulande auf den Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergei Skripal im britischen Salisbury reagiert. Hat Putin wirklich einen Überläufer und dessen Tochter heimtückisch vergiften lassen? Nein, das kann nicht sein – das darf nicht sein. Mordanschläge? Sowas macht Russland nicht, sowas machen nur CIA, MI5 oder Mossad. Putin will doch nur den Frieden. Und sicherlich gibt es auch an der offiziellen Story der britischen Regierung einige berechtigte Zweifel; die größte Merkwürdigkeit ist hierbei sicherlich die räumliche Nähe des Giftlabors im Porton Down Science Park zum Tatort. Die spannende Frage aber ist, aber warum auch hierzulande ein beträchtlicher Teil der politischen Prominenz aus Linkspartei bis AfD,

Weiterlesen