Filmrezi: „Room 237“ (2012, Doku zu „The Shining“)

Sorry, aber „Room 237“ ist ziemlicher Murks. Bei Filmen, die auf der DVD-Hülle mit „mind-blowing“ oder „…absolute must-see“ beworben werden, ist von vornherein Vorsicht angebracht. So auch hier. Die Doku von Regisseur Rodney Ascher zerfasert einfach in zu viele, teils plausible, teils aber eben nur halbplausible, mitunter fast manisch wirkende Versuche, der Story hinter der Story von „The Shining“ und den Intentionen bzw. tieferen Ebenen der Stephen-King-Adaption von Stanley Kubrick auf die Schliche zu kommen. Dennoch: Respekt für den Versuch! Interessant ist das Werk immerhin durch seine detailreiche Entblößung des „Overlook Hotels“ als irrealer Schauplatz bzw. künstliches Setting jenseits der Realität, als ein Unort. Insofern kann sich „Room 237“ durchaus als ein eye-opener für Shining-Einsteiger erweisen, bei denen die spatial

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