Der Fall „Isdal Woman“ – der Notizbuch-Code und offene Fragen

Endlich steht der Original-Code der sogenannten Isdal Woman als unveränderter Scan zur Verfügung – gedankt sei dem norwegischen Online-Magazin NRK, das den ganzen Fall seit diesem Jahr im Rahmen eines spannend klingenden Rechercheprojekts neu aufrollen (und hoffentlich mittels einer bereits gestarteten DNA-Untersuchung lösen) will. Daher an dieser Stelle einige kurze Anmerkungen, spontane Ideen und offene Fragen zu den spärlichen schriftlichen Hinterlassenschaften der mysteriösen Isdal-Frau. 1. Code ohne Codierung? Man kann sich in der Tat fragen, ob die in den Koffern gefundenen Aufzeichnungen strenggenommen überhaupt als Code gelten können – denn es gibt ja eigentlich keine Verschlüsselung, die den „Klartext“ in eine chiffrierte, ggf. umständlich zu entschlüsselnde Zahlen-Buchstaben-Folge überträgt. Wenn in den Notizen zum Beispiel der Buchstabe B angegeben wird, steht dieser bloß

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